header-1.jpg

Fotos

Die grosse Reise - März 2011

Im Frühling 2011 reisten die Bloodhound Welpen mit Marlene Zähner, Schweiz und Robert Williams, USA über Brüssel, Ruanda in den Ostkongo. Die erste Woche im Hauptquartier des Parks verbrachte Marlene Zähner damit geeignete Ranger auszuwählen und sie in der Haltung und dem Umgang mit Hunden zu unterrichten.

Die ersten Schritte

Im Mai 2011 reiste Marlene Zähner zusammen mit den beiden Instruktoren Marcel und Ursula Maierhofer nach Rumangabo um mit der Ausbildung der Hunde zu beginnen. Die Koffer waren gefüllt mit den Utensilien für die Arbeit, Medikamenten und Pflegeausrüstung. Neben dem üblichen Training, wurde den Rangern auch gezeigt, wie sie die Hunde striegeln und bürsten müssen, die Ohren gereinigt und die Hunde entwurmt werden. Die Hunde wurden bei dieser Gelegenheit an Schuhe gewöhnt, die sie bei der Arbeit auf scharfem Lavagestein schützen sollen. 

2012
2012 (16)
Beschreibung in Komponenten - Phoca Gallery / Categories
Training mit Swen Busch, Juli 2011

Im Juli 2011 reiste Swen Busch, Polizeihunde-Instruktor aus Essen in NRW mit in den Kongo. Gemeinsam trainierten wir mit den Hunden und Rangern. Eine Gruppe junger Ranger machte zu diesem Zeit Punkt zum ersten Mal Kontakt mit ihren zukünfigen vierbeinigen Partnern. Auch ein Ausflug zu den wildlebenden Berggorillas durfte nicht fehlen.

Auf Safari mit Dodie und Stella

Im Semptember 2011 durften Marcel Maierhofer und Marlene Zähner neben intensivem Training mit den jungen Rangern mit Direktor Dr. Emmanuel de Merode eine Reise mit den Hunden Dodie und Stella in den Norden des Parks, nach Mutsora unternehmen. Beide Hunde waren sehr interessiert und überhaupt nicht ängstlich im Flugzeug hatten wir ja schon sehr früh mit ihnen das Fliegen geübt. Ein Zwischenhalt in Rwindi im Zentrum des Parks zeigte nur zu deutlich welche Schäden die 20 Jahre Krieg auch im Park an der Infrastruktur angerichtet hatten.

Vulkan Ausbruch - und eine Reise nach Nairobi

Im November 2011 brach im Virunga National Park der Vulkan Nyamulagira aus - ein Naturereignis welches man nie vergessen wird. Während den ganzen 2 Wochen Aufenthalt von Swen Busch und Marlene Zähner war das Grollen des Vulkans zu hören, ein Rauchpilz hing über der Region und nachts war der Himmel tieforange. Eine unvergessliche Zeit. Es war auch die Zeit in der wir von unserer Carla Abschied nahmen. Sie ist eine supersüsse Hündin, aber ihr Interesse an der Fährtenarbeit war nicht allzugross. Somit durfte sie mit nach Nairobi fliegen und lebt seither glücklich in einer Familie. Ihre Hauptaufgabe ist jetzt Familienhund und Schmusen.

Lulimbi und das Neue Zwingerhaus

Im Jnauar wurde das langersehnte Zwingergebäude, welches vom Zürcher Tierschutz gesponsert wurde fertiggestellt. Wahrlich eine Villa. Und beinahe zur gleichen Zeit wurde die schöne grosse Mikeno Lodge eröffnet. Um die Hunde an das Klima und die Wildtiere der Savanne zu gewöhnen, machten wir einen mehrtätigen Ausflug nach Lulimbi, wahrlich ein Paradies für Liebhaber der afrikanischen Tierwelt. Auch die Hunden fanden die grossen Tiere sehr spannend.

Trouble in Paradise

Zwei Wochen in Lulimbi - dem Zentralsektor des Parkes - ein Ort der für Liebhaber Afrika's nahe am Paradies liegt. Atemberaubend schöne Natur und eine reiche Tierwelt die seinesgleichen sucht. Das Training vielseitig, spannend, immer wieder aufregend. Die Nächte von den Stimmen Afrika's erfüllt. Und doch - es gibt Aerger im Paradies. Die Oelfirma Soco bedroht durch rücksichtsloses illegales Vordringen in den Park dieses Paradies zu zerstören und den Lake Edward, der zum Ursprung des Nils gehört zu verschmutzen. Elefantenwilderer schlachten die Tiere in grossen Zahlen ab, um den unstillbaren Hunger der Asiaten, insbesondere China und Thailand zu stillen. Himmel und Hölle scheinen hier so nahe neben einander zu liegen.

Erste Einsätze

Im Frühling 2012 nimmt die Elefantenwilderei im Park immer mehr zu. Die Congohound Unit kommt zum ersten Mal in den Einsatz - erfolgreich (Bildmaterial: Orlando von Einsiedel)

Krieg
Krieg (45)

Im Mai 2012 brach wieder der Krieg aus. Einmal wurde der Park zum Epizentrum eines seit 20 Jahren dauernden Konfliktes. Die Hunde wurden mehrmals nach Goma evakuiert, es wurde dann aber beschlossen, dass sie im Hauptquartier des Parks am besten und sichersten untergebracht waren. Die Familien der Ranger wurden nach Goma evakuiert und verbrachten während den schlimmsten Phasen des Krieges einige Wochen in einem Flüchtlingslager in der Provinzhauptstadt Goma. Im Juli wurde während 2 Tagen Rumangabo zum Hauptkriegsplatz. Verletzte Dorfbewohnern wurden von den Mitarbeitern des Parkes notfallmässig behandelt. Doch das Leben ging weiter. Wir geben nicht auf.

Christian und Grazien reisen nach Europa
Im Oktober 2013 reisten Christian Shamavu und Gracien Sivanza für einen Monat nach Europa. Zweck dieser Reise war zum Einen die Weiterbildung als Hundeführer, zum Anderen eine Promo- und Fundraising-Tour. Diese Reise war ein grosses Erlebnis für die beiden Kongolesen, welche noch nie aus Zentralafrika weg waren.
Road Show und Artenschutzhunde Frühling 2013

7 lange Wochen reisten Ranger Gracien Sivanza, Sedrick Babinta mit Projektleiterin und Trainerin Dr. Marlene Zähner durch Europa, stellten das Projekt vor und zeigten einen bewegenden Film. Während den Pausen wurde fleissig mit den beiden Springer Spaniels Molly und Tumaini (Suaheli = Hoffnung) trainiert.

Furaha, Tumaini und Bobby reisen nach Virunga, Januar 2014

Ende Januar 2014 war es endlich so weit. Die Situation im Ostkongo hatte sich so verbessert, dass wir die Reise mit dem Bloodhound Furaha und den beiden Springer Spaniels in Angriff nehmen konnten. Mit auf dieser Reise war der englische Polizeihunde-Instruktor David Claridge. Die lange Reise ging von der Schweiz nach Amsterdam, mit einem Zwischenstopp am Wilhelma Zoo in Stuttgart, der Congohounds seit Jahren tatkräftig unterstützt. Danach folgen wir mit den Hunden nach Kigali in Ruanda und führen am nächsten Tag an die Grenze und weiter zum Park. Die Zeit in Virunga wurde genutzt die Hunde anzuklimatisieren, aber auch mit dem Training der Springer Spaniels anzufangen.

April 2014

Im April 2014 reisen Marlene Zähner und Marcel Maierhofer in den Virunga National Park um den Hundeführern weiter bei der Ausbildung der Hunde behilflich zu sein. Diese sehr intensive und lehrreiche Zeit wurde von dem schrecklichen Mordanschlag auf den Direktor des Parks, Emmanuel de Merode überschattet.

Powered by Phoca Gallery